Hoffnungsvolle Retraite zum Jahresbeginn

Hoffnungsvolle Retraite zum Jahresbeginn

Retraite 2026 // Im Januar trafen sich der Vorstand des Stadtverbands (VV) und die Mitglieder der Kommission für Entwicklung und Zusammenarbeit (KEZ) für Gespräche auf dem Sulzerareal im Haus der Zukunft, welches seit rund zwei Monaten geöffnet hat.

Zu Beginn besuchten die Teilnehmenden eine Ausstellung über die Kunst, die Hoffnung nicht zu verlieren. Was der Duft Bergamotte, ein Meteoriteneinschlag und die Beatles damit zu tun haben, sei an dieser Stelle nicht verraten… dafür wärmstens zum persönlichen Besuch dieses gelungenen, sinnlichen Projektes geraten! «Hoffnung ist ein wertvolles Gefühl. Sie hilft uns Kraft zu schöpfen und Hindernisse zu überwinden» mit diesen Worten eröffneten KEZ Präsidentin Anna-Barbara Schlüer und VV Präsident Jürg Pfeiffer einen Dialog, welcher Rückschau und Ausblick enthielt. Die weiteren Teilnehmenden wurden kurzerhand zu «Kirchenmäusen» umgewandelt, welche dank ihres ausgeprägten Gespürs für die Kirchenlandschaft weiterführende Voten abgeben sollten – wobei Pfarrer Simon Bosshard eine spezielle Journalistenrolle zugeteilt wurde.

In beiden Gremien sei die Gesprächs- und Arbeitskultur sehr angenehm. Neue Projekte träfen auf offene Ohren, wie die erfolgreichen Beispiele des gesamtstädtischen Tauffests, der Integration der Fachstelle Migration oder des Aufbaus einer fliegenden Sozialberatung zeigen. «Die KEZ hilft Verbindungen zu schaffen sowie bei der Auftrags- und Fokusklärung», so Schlüer. Dabei höre sie vereinzelt, dass die Kommission wenig produktiv sein. «Aber diese Arbeit in unserer anspruchsvollen Organisation benötigt Geduld», begründet die Präsidentin. Auch Pfeiffer bekräftigt: «Kirche braucht Zeit, um etwas zum Wachsen zu bringen!». Nebst den fordernden Innovationsprojekten sei beispielsweise die Erarbeitung von beschlussfähigen Reglementen und das wiederholte Traktandieren der gleichen Geschäfte eine Fleissarbeit, welche Durchhaltevermögen benötige.

Journalist Bosshard befragte verschiedene «Kirchenmäuse» nach den Stolpersteinen aus ihrer Sicht. Dabei wurde wiederholt auf die komplexen Abläufe in der Verwaltungsstruktur – insbesondere für gesamtstädtische Projekte - hingewiesen und auf die verbesserungsfähige Anbindung der Synodenmitglieder. Auch fehlende Direktive und Finanzkompetenzen wurden als Problem erkannt. Beim Ausblick gaben die Verantwortlichen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass auch in der neuen Legislaturperiode die Arbeit zwischen den Gremien konstruktiv und innovativ, als Beispiele wurden „Bahnhof in der Kirche“ und „eine verbesserte Webagenda“ genannt, weitergehen solle. Die „Kirchenmäuse“ empfahlen abschliessend, den regelmässigen Austausch zwischen VV, KEZ und Synode anlässlich eines präsidialen Frühstücks unbedingt beizubehalten, worauf der gelungene Anlass beim gemeinsamen Singen und Essen zu Ende ging.

 

 

Fotogalerie

 

 

 

Die dokumentierten Voten

gelb = Rückschau und Verstehen

grün = Stolpersteine und Herausforderungen

 

 

Haus der Zukunft

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